
Sachsens Musikkultur und -wirtschaft ist ein relevanter Standortfaktor: vom Proberaum bis zur Livebühne, von kreativer Vielfalt bis zur wirtschaftlichen Wertschöpfung. Doch wie sieht der Alltag in der Szene tatsächlich aus? Welche Arbeitsbedingungen herrschen, wie resilient ist die Popkultur wirtschaftlich, und wo bestehen konkrete Bedarfe der Akteur:innen?
Um diese Fragen zu beantworten, führt das Büro für Popkultur und Musik Sachsen (BPM Sachsen) derzeit eine umfassende Befragung durch. Ziel ist es, die sächsische Popkultur in ihrer gesamten Breite sichtbar zu machen – von Musiker:innen über Akteur:innen aus Produktion, Live-Bereich und Verwertung bis hin zu Communities und Netzwerken.
Die Befragung dient dazu, die Vielfalt der Szene abzubilden, Akteursbedarfe zu erkennen und Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Förderinstitutionen abzuleiten. Gleichzeitig liefert sie eine empirische Grundlage, um Potenziale und Herausforderungen der Szene zu benennen, unabhängig davon, ob die Beteiligten als Solokünstler:in, in Kollektiven oder innerhalb von Organisationen tätig sind.
Die wissenschaftliche Leitung übernehmen Jörg Kosinski und Diana Heinbucher.
Die Befragung ist beendet.
Aktuell wird die Befragung ausgewertet und vertieft.
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